Modellprojekt "Brückenjahr"

Im Rahmen der vereinbarten Kooperation haben die Schloss-Schule und die Kindertagestätte im Juni 2007 einen gemeinsamen Antrag auf Teilnahme am Modellprojekt „Brückenjahr“ (das Jahr vor der Einschulung) gestellt.

Für 2007 ist dieser Antrag nicht genehmigt worden, aber für 2009 ist die Teilnahme in Aussicht gestellt worden.

Wir erwarten eine noch intensivere Zusammenarbeit mit dem Ziel, den Kindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu erleichtern.

Darstellung des Modellprojekts:

Fördermaßnahmen

Um für unsere Kinder die Grundlage für ein lebenslanges Lernen zu schaffen, sind neben den Eltern auch Kindergarten und Grundschule in der Verantwortung.

Insbesondere das Brückenjahr vor der Einschulung soll genutzt werden, um den Kindern den Übergang in die Grundschule zu erleichtern, sie gezielt zu fördern und evtl. vorhandene Defizite auszugleichen.

Voraussetzung hierfür ist u.a. die Feststellung des Entwicklungsstandes der zukünftigen Schulkinder. Hierzu sollen parallel zu der Sprachstandsfeststellung folgende Entwicklungsbereiche  eingehender betrachtet werden:

  • der sozial-emotionale Bereich
  • der kognitive Bereich
  • die Motorik

Ähnlich wie bei der Feststellung der Lernausgangslage zum Schulbeginn im 1. Schuljahr werden durch Kindergarten und Grundschule geeignete Instrumentarien entwickelt und erprobt.

Bei festgestellten Defiziten sollen Fördermaßnamen im sozial - emotionalen Bereich bei der Gruppenfähigkeit und dem Konfliktverhalten, im kognitiven Bereich bei der Sprach- und Sprechfähigkeit, der visuellen Wahrnehmungs- und Differenzierungsfähigkeit und der Konzentrationsfähigkeit und im Bereich der Motorik bei der Grob- und Feinmotorik durchgeführt werden.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern soll geprägt sein durch Offenheit und Vertrauen. Hierfür ist es wichtig, dass die Eltern umfassend über das Brückenjahr informiert werden, dass Ihnen die Instrumentarien zur Feststellung des Entwicklungsstandes ihrer Kinder vorgestellt werden und evtl. nötige Fördermaßnahmen mit ihnen besprochen werden.

Einsatz der Fachkräfte

Aus der Grundschule konnte eine Lehrkraft für das Modellprojekt gewonnen werden, die bereits Sprachförderung vor der Einschulung durchführt und im kommenden Schuljahr eine 1. Klasse  übernehmen wird. Aus dem Kindergarten wurde eine Fachkraft genommen, die eine Gruppe mit Vorschulkindern betreut.

Während der Freistellungszeiten sollen die Fachkräfte gegenseitige Hospitationen durchführen, Beobachtungsinstrumentarien und Dokumentationen zum Entwicklungsstand der Kinder entwickeln,  Förderprogramme einsetzen, die Elternarbeit mitgestalten und ihre Ergebnisse in den Institutionen präsentieren.

Geplant ist außerdem die Teilnahme der Fachkräfte an den Fortbildungsmaßnahmen zum Brückenjahr. Auch das seit dem 1. Juni 2007 in Bevern bestehende Familienzentrum soll von ihnen in die Arbeit zum Brückenjahr einbezogen und nach Absprache beteiligt werden.

Einbeziehung der Kinder, die keinen Kindergarten besuchen

Die Eltern dieser Kinder sollen ebenfalls über das Brückenjahr informiert werden und zu Informationsveranstaltungen des Kindergartens, der Schule oder des Familienzentrums eingeladen werden.

Eine Teilnahme bei der Überprüfung des Entwicklungsstandes soll ermöglicht werden. Bei evtl. Defiziten werden die Fachkräfte mit den Eltern über Fördermöglichkeiten Gespräche führen.

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